Immobilienkredit

Fast jeder Deutsche wünscht sich früher oder später ein eigenes Heim, doch nicht jeder hat das notwendige Eigenkapital für eine "normale" Baufinanzierung. Immobilienkredite hingegen versprechen eine vollständige Finanzierung des Kaufpreises, teilweise sogar zzgl. Spesen (Notargebührem etc.) und weiterer Kosten wie beispielsweise Küche etc. So sind Kredite bis zu 130 % der Anschaffungssumme möglich. Was beispielsweise in den USA bereits seit Jahren gängig ist, wird nun auch in Deutschland von immer mehr Kreditinstituten angeboten.

Doch was für viele, gerade bei hohen Mieten, verlockend klingt, hat auch gravierende Nachteile: Sollte es auch nur kurzfristig zu einem Lohnausfall kommen, steht möglicherweise der gesamte Immobilienkredit auf dem Spiel. Besonders problematisch ist es hierbei, wenn die Kreditsumme den Immobilienwert deutlich übersteigt, da so auch bei einem Verkauf des Einfamilienhauses bzw. der Wohnung eine deutliche Differenz bleibt. Diese muss dann trotz des Verlusts der Immobilie weiter abgezahlt werden.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass Immobilienkredite, die eine vollständige Finanzierung des Kaufpreises bedeuten, nur für wenige Leute empfohlen werden können. Hierzu zählen beispielsweise Beamte, da diese über ein sicheres und zumeist relativ hohes Einkommen verfügen. Andere Gruppen sollten sich des Risikos bewusst sein, dass es recht schnell zu einem Verlust der Immobilie kommen kann.

Vielmehr sollte anstatt einer späteren vollständigen Finanzierung bereits früh mit der Ansparung von Eigenkapital begonnen werden. Besonders beliebt sind hier Bausparverträge [Link], da diese das Anrecht auf einen vergleichsweise günstigen Kredit beinhalten. Auch (Fonds-)sparpläne sind eine gute Möglichkeit zur langfristigen Schaffung von Vermögen.

In Kürze werden wir uns dem Thema einen Energiepass für Immobilien online anfordern widmen.

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