In den Vereinigten Staaten von Amerika geht fast nichts ohne die Kreditkarte - hierzulande ist das Plastikgeld allerdings bislang eher weniger verbreitet. Dies liegt vor allem daran, dass die Banken hierzulande mit der EC-Karte ein anderes, in etwa vergleichbares, System nutzen. Dennoch enthalten viele kostenlose Girokonten mittlerweile eine gebührenfreie Kreditkarte - welche mehr Einsatzmöglichkeiten bietet, als das bargeldlose Bezahlen. Die vier großen, international aktiven Kreditkartenunternehmen sind MasterCard, Visa, Amercian Express sowie Diners Club.
Doch zuerst einige Hintergrundinformationen zur Kreditkarte: Den Namen verdankt die "Kreditkarte" der Tatsache, dass mittels einer Kreditkarte dem Kunden standardmäßig ein Kredit gewährt wird, da die Abrechnung bei einer "echten" Kreditkarte in der Regel einmal monatlich erfolgt. Der Kunde kann nach Erhalt der Abrechnung entscheiden, ob er diese sofort begleichen oder aber in Raten abzahlen möchte. Heutzutage gibt es allerdings auch vermehrt so genannte Debit-Kreditkarten, bei denen direkt das Bankkonto belastet wird. Außerdem bieten einige Banken mittlerweile so genannte Prepaid-Kreditkarten an, die wie ein Prepaid-Handy vor Nutzung mit dem entsprechenden Betrag aufgeladen werden müssen. Diese werden, anders als "echte" Kreditkarten, auch an Personen mit niedriger Bonität ausgegeben.
Mögliche Einsatzzwecke sind, zum einen das bargeldlose Bezahlen in Geschäften sowie im Internet, zum anderen aber auch der weltweite Bargeldbezug. Das Angebot einiger Direktbanken ist hier besonders interessant: Diese ermöglichen es ihren Kunden, euro- oder sogar weltweit an jedem Automaten des entsprechenden Kreditkartenanbieters kostenlos Bargeld zu beziehen.
In Kürze werden wir uns mit dem Thema Studentenkreditkarte in unserem Kredit Lexikon befassen.
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