In Deutschland schlummern noch viele Milliarden Euro auf niedrig verzinsten Sparbüchern - obwohl die Verzinsung bei den meisten Tagesgeldangeboten deutlich höher ist. Neben der höheren Verzinsung haben Tagesgeldkonten allerdings noch weitere Vorteile.
0,5 %, 1 %, vielleicht 2,5 % p.a. - viel mehr Zinsen zahlt fast keine deutsche Bank aufs Sparbuch-Guthaben. Bei einer Inflation von derzeit gut 3 % bedeutet dies, dass das Geld effektiv gesehen weniger wird. Anders sieht es bei vielen Tagesgeldkonten aus, die teilweise eine Verzinsung von 5 % und mehr bieten. Beim Tagesgeld handelt es sich um eine Anlageform, bei der das Guthaben anders als beispielsweise beim Sparbuch täglich, d.h. ohne Kündigungsfrist, verfügbar ist. So gesehen eignen sich Tagesgeldkonten vor allem zur kurzfristigen Anlage von Geldern, die ohne große Vorlaufzeit benötigt werden. Die Übertragung von Geldern erfolgt bequem per Online-Banking oder je nach Bank auch in der Filiale.
Besonders attraktive Konditionen bieten viele Direktbanken an, da diese aufgrund der niedrigen Personalkosten nur geringe Ausgaben haben. Meist sind solche Geldinstitute Tochtergesellschaften renommierter Banken, so gehört beispielsweise die comdirect Bank AG zur Commerzbank, die netbank AG zur Landesbank Berlin. Einige Banken sind dazu übergegangen, Tagesgeldkonten an die Eröffnung eines Girokontos zu koppeln. Ob dies attraktiver ist, muss im Einzelfall entschieden werden.
Auch beim Tagesgeldkonto sollte gerade bei ausländischen Anbietern auf eine ausreichende Einlagensicherung geachtet werden, denn gesetzlich müssen Einlagen in der EU nur bis zu 90 %, maximal jedoch bis zu 20.000 Euro, abgesichert sein.
Einen Tagesgeldvergleich finden Sie auf den Seiten von tagesgeld-vergleich.net
weitere Informationen zum Thema