Bausparen

Ein Großteil der Deutschen wünscht sich früher oder später ein eigenes Heim. Anstatt auf eine hundertprozentige Finanzierung per Kredit zu setzen, sollte zumindest ein Teil aus Eigenkapitalmitteln bezahlt werden. Genau dies ist bei einem Bausparvertrag der Fall, der das anfängliche Sparen mit einem anschließenden Darlehen zu vergleichsweise günstigen Darlehen kombiniert. Wie beliebt Bausparverträge in Deutschland sind zeigt die Tatsache, dass in Deutschland an ca. 65 % aller Wohnungsbaufinanzierungen eine Bausparkasse beteiligt ist. Vor Vertragsabschluss sollte entschieden werden, ob eher auf eine hohe Verzinsung des Guthabens oder aber auf einen niedrigen Darlehenszins Wert gelegt wird.

Bei einem Bausparvertrag wird ein bestimmter Anteil der Bausparsumme angespart, der je nach Bausparkasse zudem verzinst wird, während die Differenz zwischen angespartenm Betrag (inkl. Zinsen) und Bausparsumme durch ein Bauspardarlehen gewährt wird. Die Zuteilung erfolgt nach Erreichen der Mindestsparzeit sowie dem Mindestsparbetrag und einer ausreichenden Bewertungszahl. Sofern dieses Darlehen nicht in Anspruch genommen wird, erhöhen viele Anbieter die Zinsen rückwirkend. Auch gibt es bislang keine Beschränkung bzgl. der Verwendung der Bausparsumme, so kann diese beispielsweise auch zur Anschaffung eines Autos oder als Altervorsorge genutzt werden.

Das Bausparen ist besonders auch dadurch interessant, dass dieses durch die Regierung gefördert wird. Dies erfolgt durch die Wohnungsbauprämie sowie die Arbeitnehmersparzulage. Auch eine Förderung vom Arbeitgeber durch vermögenswirksame Leistungen ist möglich.

Gängig ist es auch, dass Bausparverträge von Eltern oder Großeltern für ihre Kinder bzw. Enkel abgeschlossen wird, welche dann regelmäßig in diese einzahlen.

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